In klaren Prozessen und mit ganzheitlicher Expertise unterstützen wir die Migration Ihrer Anwendung.

Transparente Prozesse führen Schritt für Schritt auf die neue Betriebsplattform. Die Experten der PCI haben den PCI-Handlungsleitfaden entwickelt, der einen strukturierten Fahrplan für die unterschiedlichen Phasen einer erfolgreichen Migration beschreibt und zugehörige Termine sowie Artefakte definiert.

Wenn Sie sich auf die Migration vorbereiten oder planen, Ihre Anwendung in die PCI zu migrieren, bietet die Migrationssuite Ihnen Informationen und Downloads zu den einzelnen Schritten und Maßnahmen.

Phasen und Protagonisten des PCI-Migrationsprozesses

Der PCI Migrationsprozess in sechs Phasen

Artefakt-Vorlagen und Informationsmaterial unterstützen die Vorbereitung der Migration in die PCI.

Auf den PCI-Migrationsprozess abgestimmte Artefakte und gemeinsame Termine unterstützen alle Beteiligten bei

  • der Analyse der Anforderungen eines Vorhabens
  • der daraus resultierenden Bestellung von PCI-Cloud-Services
  • im Migrationsprozess

 

Die Formulare und Checklisten werden gemeinsam mit den Migrationslotsen Ihres Vorhabens ausgefüllt.

Eine Sammlung der zentralen Artefakte im Kontext der Migration finden Sie in unserem Kontaktcenter.

Schärfen (Technisches Assessment)

Im Assessement-Fragebogen wird die zu migrierende Anwendung in ihrem Aufbau und mit ihren Anforderungen an die PCI-Infrastruktur detailliert vom Anwendungsbetreiber beschrieben. Auf dieser Grundlage ermitteln und definieren die Cloud-Experten die passende Migrationsarchitektur.

Der PCI-Service-Katalog gibt einen kompakten Überblick über die Details und Bestellparameter der aktuell zur Verfügung stehenden Cloud-Services sowie der Serviceleistungen rund um Ihre Migration.

Der PCI-Service-Katalog wird stetig immer weiter ausgebaut und auf die Bedarfe der Migrationsvorhaben angepasst.

Die Seite „PCI Services“ bietet eine aktuelle Übersicht.

Planen (Migrationsvorbereitung)

Auf Basis der Cloud Readiness-CheckListe stellen Sie am Ende der Assessment-Phase sicher, dass alle Voraussetzungen erfüllt werden, damit der eigentliche Aufbau Ihrer PCI Umgebung starten kann.

Gleichzeitig prüfen die PCI-Experten in einem PCI-Readiness-Check, ob alle Anforderungen mit den Richtlinien und Möglichkeiten der PCI übereinstimmen.

Die Cloud Readiness-Checkliste für den Abschlusscheck wird im Rahmen des Kontaktcenters zur Verfügung gestellt.

Nach postivem Abschluss des Cloud Readniness-Checks werden in einem auf das Konzept der PCI zugeschnittenen Bestellformular die erforderlichen Cloud Services in den notwendigen Konfigurationen für das Vorhaben von den Migrationslotsen zusammengestellt und den Länderpaten zur Unterzeichnung vorgelegt.

Mit der Rücksendung des unterschriebenen Formulars ist die Bestellung abgeschlossen und der Vertrag mit der PCI als Betriebsplattform der Anwendung rechtskräftig.

Die einheitlichen PCI-Rahmenbedingungen regeln als vertragliche Grundlage der Zusammenarbeit die Nutzung der Pädagogischen Cloud-Infrastruktur für alle beteiligten Parteien wie die Auftraggeberin, die Auftragnehmer mit ihren dritten Anwendungsbetreibern sowie die Verbundpartner.

Sie werden zum Download im Rahmen des Kontaktcenters zur Verfügung gestellt.

Die Handreichung erläutert die vergaberechtlichen Rahmenbedingungen, die es Verbundpartnern und öffentlichen Schulträgern ermöglichen, IT-Leistungen der „Pädagogischen Cloud-Infrastruktur“ (PCI) ohne ein langwieriges Vergabeverfahren im Wege einer Inhouse-Vergabe von der govdigital eG zu beschaffen.

Detaillierte Informationen zu der PCI Handreichung zur In-House-Fähigkeit stellen wir im Kontaktcenter zur Verfügung.

Realsieren (Aufbau der Migrationsumgebung)

Die Betriebsrichtlinien definieren die verbindlichen Mindestanforderungen für den Betrieb von Fachanwendungen auf der Pädagogischen Cloud-Infrastruktur (PCI). Sie dienen als Konkretisierung der in den PCI-Rahmenbedingungen festgelegten Pflichten des Auftraggebers bzw. des von ihm beauftragten Anwendungsbetreibers.
Die PCI-Betriebsrichtlinien sind Teil der Service-Dokumentation und damit Vertragsbestandteil jedes Nutzungsvertrags über PCI-Services.

Die Einhaltung dieser Richtlinien ist für den Betrieb einer jeden Fachanwendung verpflichtend. Die Anforderungen sollen die Sicherheit, Stabilität und Konformität der Gesamtplattform gewährleisten.

Die Richtlinien werden zum Download im PCI Kontaktcenter zur Verfügung gestellt.

Die Nutzungsbedingungen Pilotbetrieb sind Grundlage der Migration von Anwendungen in der Phase vor dem Regelbetrieb.

Sie werden zum Download im PCI Kontaktcenter zur Verfügung gestellt.

Hintergrundinformationen zur PCI

Für den Betrieb einer Anwendung auf der PCI werden vielfältige Prozesse durchlaufen und Technologien eingesetzt, um Datenschutz und IT-Sicherheit im Bildungsbereich zu gewährleisten.

Unser Ziel ist es durch Transparenz und Aufklärung ein gemeinsames Verständnis für die Mission der Plattform zu schaffen.

STACKIT Dokumentation

Die technischen Verantwortlichen der PCI setzen bewusst auf STACKIT-Services. Die Produkte des deutschen souveränen Anbieters versprechen eine hohe Stufe an Sicherheit und Unabhängigkeit von außereuropäischen Lösungen. Für die Migration der Pilotanwendungen im Betastatus wird eine komplette Realisierung auf STACKIT-Basis angestrebt. Sollten aufgrund von Änderungen der STACKIT in ihrer Roadmap konzipierte Maßnahmen nicht möglich sein, können (nicht prioritär) übergangsweise auch ähnliche, europäische Services eingesetzt werden.

Mehr Details zu den in der PCI zur Verfügung stehenden STACKIT-Cloud-Services bieten die

Dokumentationen unserer Cloud-Anbieter-Partnerin STACKIT:

Das PCI Kontaktcenter für Support & Dialog

Jede Migration wird von Experten und persönlichen Kontaktpersonen aus dem PCI-Team in engem Austausch begleitet.

Für eine archivierte Historie Ihres Vorhabens in der PCI, bitten wir Sie in der Migrationsphase wichtige Dokumente wie den ausgefüllten Anforderungsfragebogen und das signierte Bestellformular über Ihr Konto im PCI Kontaktcenter einzureichen. Einen Zugang zum Kontaktcenter bekommt jeder Anwendungsverantwortliche eines Vorhabend bei Migrationsstart.

Nach erfolgter Produktivstellung können Sie sich jederzeit über Ihr Konto im PCI Kontaktcenter an uns wenden. Für jedes Ihrer Anliegen wird hier formal ein Ticket erstellt, den verantwortlichen Experten zugewiesen und schnellst möglich bearbeitet.

Sie haben noch kein Ländervorhaben auf der PCI, interessieren sich aber dafür? Nehmen Sie hier mit unserem Migrationsteam Kontakt auf.

Wir begleiten Ihren Weg auf die souveräne Cloud-Plattform der PCI

Die PCI ist ein länderübergreifendes Vorhaben mit dem Ziel, eine souveräne, flexible, stabile und sichere IT-Infrastruktur als Basis für digitale Bildungsangebote zu schaffen.

Das Team der PCI unterstützt die teilnehmenden Länder bei der sicheren Cloud Migration ihrer schulischen Anwendungen in die neue Umgebung. Diese Webseite stellt für die Nutzer der PCI interessante und hilfreiche Inhalte und Artefakte sowie verwandte Links zur Verfügung.

Das PCI Service Portfolio

Sichere Migration aus einer Hand

Der PCI-Service-Katalog beschreibt das aktuelle technische Leistungsspektrum der PCI, den rechtlichen Rahmen und den Prozess der Bestellung.

Sichere Migration aus einer Hand - von der ersten Abstimmung bis zum Betrieb

Artefakt-Vorlagen und Informationsmaterial zur Migrationsvorbereitung

Die Migrationssuite unterstützt die Migrationsplanung und stellt den vorgesehenen PCI-Leitfaden für die einzelne Prozesse vor.

Sie enthält Daten, Fakten und Informationen zu fachlichen Hintergründen und stellt einige zentrale Formulare und Artefakte direkt zum Download zur Verfügung.

Zusammenarbeit in der PCI

Die PCI wird durch die beteiligten Länder strategisch gesteuert und in ihrer Weiterentwicklung gemeinsam verantwortet. Sie definieren die fachlichen und organisatorischen Rahmenbedingungen und geben die inhaltliche Ausrichtung der Plattform vor.

Als Betreiberin übernimmt die govdigital eG die Umsetzung und Koordination des Plattformbetriebs und arbeitet dabei eng mit Partnern wie STACKIT , regio iT und AKDB zusammen.

Ausbau nach Anforderung der Länder.

Das PCI Cloud Service Portfolio

Über die PCI stehen unterschiedliche Cloud-Services zur Verfügung („PCI-Services“).

Diese werden innerhalb klar abgegrenzter Mandantenumgebungen bereitgestellt. Die Mandantentrennung ist organisatorisch und technisch zweistufig ausgeprägt: entlang der Bundesländer sowie entlang der einzelnen Anwendungen.

Die PCI-Services basieren derzeit auf den Produkten der Cloud-Anbieterin STACKIT. Durch die Nutzung einer in Deutschland und Österreich betriebenen Cloud-Infrastruktur wird ein Beitrag zur digitalen Souveränität geleistet.

Die PCI-Services

Umfang und Ausprägung der PCI-Services werden durch die PCI festgelegt und können dabei im Leistungsumfang von den zugrunde liegenden Angeboten der Cloud-Anbieterin STACKIT abweichen.

Die PCI befindet sich derzeit im Pilotbetrieb.

Umfang und Umsetzung der Services werden fortlaufend optimiert und das Portfolio weiterentwickelt. Im Einzelfall kann es auch zu Einschränkungen oder zur Abkündigung einzelner Services kommen. Einzelne Services befinden sich zudem im Beta-Status.

Die PCI wird kontinuierlich ausgebaut und an neue Anforderungen angepasst.
Gerne informieren wir Sie persönlich über den aktuellen Leistungsstand und besprechen individuelle Anforderungen.

1 Compute & Laufzeitumgebungen

Virtuelle Maschinen

Service-Beschreibung

Die PCI stellt vorkonfigurierte virtuelle Maschinen (VMs) für den Betrieb von Anwendungen bereit. Die Bereitstellung erfolgt derzeit technisch ausschließlich auf Basis von virtuellen Maschinen der Cloud-Anbieterin STACKIT.

Anwendungsbetreiber erhalten:

  • Virtuelle Maschinen in einer isolierten, abgesicherten Netzwerkumgebung
  • SSH-Zugang über hinterlegte Schlüssel
  • Vorkonfigurierte Backup-Sicherung der VMs
  • Einen Support-Kanal für infrastrukturseitige Störungen und Anfragen

Typische Einsatzszenarien

  • Betrieb von Web- und Applikationsservern
  • Bereitstellung von Test- und Entwicklungsumgebungen

Optionale Erweiterungen und Kombinationen

  • S3-kompatibles Object Storage
  • Network Load Balancer
  • Secrets Manager
  • Managed PostgreSQL

Weiterentwicklung & Ausblick

Der Service wird im Rahmen der Weiterentwicklung der PCI kontinuierlich ausgebaut und an neue Anforderungen angepasst. Gerne informieren wir Sie persönlich über den aktuellen Leistungsstand und besprechen individuelle Anforderungen.

Namespace-as-a-Service (Kubernetes-basiert)

Service-Beschreibung

Der Service stellt isolierte Kubernetes-Namespaces auf einem Shared Kubernetes-Cluster bereit. Anwendungsbetreiber können darin containerisierte Anwendungen betreiben, ohne sich um Aufbau, Betrieb und Wartung der Kubernetes-Infrastruktur kümmern zu müssen.

Ergänzend steht ein Observability-Service zur Verfügung.

Die Bereitstellung erfolgt derzeit technisch ausschließlich auf Basis von Services der Cloud-Anbieterin STACKIT.

Typische Einsatzszenarien

  • Betrieb von containerisierten Anwendungen

Optionale Erweiterungen und Kombinationen

  • Container Registry
  • Secrets Manager

Weiterentwicklung & Ausblick

Der Service wird im Rahmen der Weiterentwicklung der PCI kontinuierlich ausgebaut und an neue Anforderungen angepasst. Gerne informieren wir Sie persönlich über den aktuellen Leistungsstand und besprechen individuelle Anforderungen.

2 Datenbankdienste

Managed PostgreSQL

Service-Beschreibung

Die PCI stellt relationale PostgreSQL-Datenbanken bereit. Die Bereitstellung erfolgt derzeit technisch ausschließlich auf Basis des Produkts PostgreSQL Flex der Cloud-Anbieterin STACKIT.

Anwendungsbetreiber erhalten:

  • Eine oder mehrere Datenbanken mit definierten Zugangsdaten
  • Datensicherung nach Kundenvorgabe

Typische Einsatzszenarien

  • Anwendungen mit relationalem Datenmodell

Optionale Erweiterungen und Kombinationen

  • Virtuelle Maschinen
  • Namespace-as-a-Service
  • Secrets Manager
  • Observability-Service

Weiterentwicklung & Ausblick

Der Datenbankservice wird im Rahmen der Weiterentwicklung der PCI kontinuierlich ausgebaut und an zukünftige Anforderungen angepasst. Weitere Datenbankmanagementsysteme zusätzlich zu PostgreSQL sind in Planung. Gerne informieren wir Sie persönlich über den aktuellen Leistungsstand und besprechen individuelle Anforderungen.

3 Speicher & Persistenz

S3-kompatibles Object Storage

Service-Beschreibung

Die PCI stellt einen S3-kompatiblen Object Storage zur Verfügung. Der Service ermöglicht die Speicherung und Nutzung unstrukturierter Daten in Form von Objekten. Auf Wunsch kann eine Versionierung aktiviert werden.

Der Service ist als generischer Speicherbaustein konzipiert und kann in Kombination mit weiteren PCI-Services genutzt werden.

Typische Einsatzszenarien

  • Speicherlösung für große Datenmengen (z. B. digitale Medien, Dokumente)
  • Ablage von Sicherungsdaten (z. B. Backup-Daten)
  • Kosteneffiziente Speicherung großer Datenbestände

Optionale Erweiterungen und Kombinationen

  • Virtuelle Maschinen
  • Namespace-as-a-Service

4 Netzwerk

Network Load Balancer

Service-Beschreibung

Die PCI stellt einen Network Load Balancer bereit. Der Network Load Balancer ermöglicht die Lastverteilung eingehender Anfragen auf verschiedene Virtuelle Maschinen und kann somit deren Gesamtverfügbarkeit erhöhen.

Typische Einsatzszenarien

  • Sicherstellung eines stabilen Betriebs von Anwendungen durch Verteilung eingehender TCP-/UDP-Verbindungen auf mehrere Backend-Instanzen
  • Abfederung von Lastspitzen und Vermeidung von Performance-Engpässen
  • Erhöhung der Ausfallsicherheit durch Weiterleitung des Datenverkehrs bei Instanzausfällen oder Wartungsfenstern

Optionale Erweiterungen und Kombinationen

  • Virtuelle Maschinen

5 Plattformdienste

Container Registry

Service-Beschreibung

Die PCI stellt eine Container Registry zur Verfügung. Die Container Registry dient der sicheren Ablage und Verwaltung von Container-Images für Anwendungen innerhalb der PCI, insbesondere in Zusammenspiel mit dem PCI-Service Namespace-as-a-Service. Die Container Registry ist derzeit im Beta-Status.

Typische Einsatzszenarien

  • Bereitstellung versionierter Container-Images für Kubernetes-basierte Plattformen
  • Einheitliche Auslieferung von Anwendungen und Updates
  • Kontrollierte Einführung von Änderungen sowie Rollbacks über Image-Tags
  • Unterstützung automatisierter Build- und Deployment-Prozesse

Optionale Erweiterungen und Kombinationen

  • Namespace-as-a-Service

Weiterentwicklung & Ausblick

Die Container Registry ist derzeit im Beta-Status.

Secret Manager

Service-Beschreibung

Die PCI stellt einen Secrets Manager zur Verfügung. Der Secrets Manager dient der sicheren Speicherung und Verwaltung sensibler Informationen wie Zugangsdaten, Schlüssel oder Tokens.

Optionale Erweiterungen und Kombinationen

  • Virtuelle Maschinen
  • Namespace-as-a-Service
  • Managed PostgreSQL

Observability-Service

Service-Beschreibung

Die PCI stellt einen vorkonfigurierten Observability-Service bereit. Der Service dient der Beobachtung, Analyse und Transparenz von Anwendungen und Plattformkomponenten innerhalb der PCI.

Im Rahmen des Plattformbetriebs werden Telemetriedaten wie Metriken, Protokolle und Traces erfasst und in übersichtlicher Form bereitgestellt. Dies ermöglicht Anwendungsbetreibern, den Zustand und das Verhalten ihrer Anwendungen nachvollziehbar zu überwachen und bei Bedarf gezielt zu analysieren.

Typische Einsatzszenarien

  • Überwachung und Alarmierung: Kontinuierliche Beobachtung von Anwendungen und PCI-Services (z. B. VMs) zur frühzeitigen Erkennung von Fehlern, Performance-Problemen und Ausfällen inklusive definierter Alarmmechanismen
  • Fehleranalyse und Optimierung: Analyse von Metriken, Logs und Traces zur Ursachenklärung, Identifikation von Engpässen sowie Stabilisierung und Performance-Optimierung von Anwendungen
  • Transparenz und Kapazitätsplanung: Auswertung von Nutzungs- und Auslastungsmustern zur Unterstützung von Reporting, bedarfsgerechter Skalierung und nachhaltiger Betriebs- und Kapazitätsplanung

Optionale Erweiterungen und Kombinationen

  • Virtuelle Maschinen
  • Namespace-as-a-Service

Weiterentwicklung & Ausblick

Der Observabilty-Service wird schrittweise auf weitere Plattformkomponenten ausgedehnt, z.B. auf Datenbanken.

Fragen und Antworten zur Pädagogischen Cloud Infrastruktur

Die Pädagogische Cloud Infrastruktur (PCI) bietet den Ländern eine gemeinsame Grundlage für den Betrieb digitaler Anwendungen im Bildungsbereich.

Auf dieser Seite sind zentrale Fragen zu Aufbau, Betrieb, Nutzung und organisatorischem Rahmen der PCI zusammengefasst. Sie richtet sich an fachliche und technische Ansprechpartner in den beteiligten Ländern.

Antworten zu Aufbau und Betrieb der PCI Plattform

Gemäß den Anforderungen an die Souveränität eines jeden Bundeslandes im schulischen Bildungssektor erhält jedes teilnehmende Land in der Pädagogischen Cloud Infrastruktur einen eigenen sicheren und selbständigen Bereich – eine Cloud Organisation – als Migrationsziel aller landeseigenen Anwendungen, die logisch in Unterordnern getrennt werden. 

Eine separate Management-Organisation stellt zentrale Funktionalitäten (bspw. GIT, Oberservability, Registry, etc.) bereit. Diese werden zur zentralen Steuerung der Länder-Organisationen verwendet.

Als Software-as-a-Service können zukünftig zentral länderübergreifende Anwendungen zur Verfügung gestellt werden, die fachlich gemeinsam genutzt werden können, wobei weiterhin die landeseigenen fachlichen und persönlichen Daten klar voneinander getrennt gehalten werden. Dabei kann es sich sowohl um von der PCI bereitgestellte Services (z.B. KoDas (Filehosting- und Kollaborationslösung) oder rapidMail) oder gemeinsam von mehreren Ländern genutzte Anwendungen (z.B.  KI-Chatbot telli oder divomath (digitale Mathematikförderung)) handeln.

Unsere Zusammenarbeit startet mit der Kontaktaufnahme der verantwortlichen Länderpaten mit dem PCI Team. Dies kann, v.a. bei Erstkontakt, über eine Interessensbekundung im persönlichen Dialog mit Mitgliedern der Teams des VKB oder der Betreiberin oder bei Folgevorhaben über eine direkte Interessensbekundung über das Kontaktcenter geschehen.

Nach erstem Austausch und fachlichen Kickoff-Gesprächen mit Vorstellung der PCI und des Vorhabens wird die Migration durch gemeinsames Schärfen und Planen der PCI Cloud Experten mit den technischen Anwendungsverantwortlichen auf technische Machbarkeit vorbereitet und geprüft. Der abschließende Cloud Readiness Check ermittelt die Machbarkeit mit ihren notwendigen Schritten auf beiden Seiten und führt im positiven Fall zur eigentlichen Bestellung.

Diese startet die eigentliche Migration der Anwendung durch den PCI-Betrieb, zuerst in eine für sie konfigurierte Testumgebung in der PCI und nach positivem Testlauf in die Produktivumgebung. Ab diesem Zeitpunkt läuft die Anwendung selbständig in der Verantwortung der Anwendungsbetreiber, gestützt durch Infrastrukturelle Wartung und Monitoring des PCI Betriebs.

Die PCI-Betriebsrichtlinien definieren die verbindlichen Mindestanforderungen für den Betrieb von Fachanwendungen auf der Pädagogischen Cloud-Infrastruktur (PCI).
Sie konkretisieren die in den PCI-Rahmenbedingungen festgelegten Pflichten und sind Bestandteil der Service-Dokumentation sowie des jeweiligen Nutzungsvertrags.
Die Einhaltung der Betriebsrichtlinien ist verpflichtend und stellt die Sicherheit, Stabilität und Konformität der Gesamtplattform sicher.
Die Richtlinien werden im Rahmen des Migrationsprozesses über das PCI-Kontaktcenter bereitgestellt.

Die PCI liefert alle Dienste auf einer standardisierten Cloud Infrastruktur. Das PCI-Team konfiguriert diese Services für die Auftraggeber. Dies umfasst insbesondere die Konfiguration der Landing Zone mit Netzwerk und Sicherheit und die Konfiguration wie Bereitstellung der bestellten Cloud Services. Der aktuell zur Verfügung stehende Service-Katalog kann hier eingesehen werden.

Der Cloud Readiness Check stellt am Ende der Assessment-Phase sicher, dass alle Voraussetzungen für den Aufbau der Anwendung in der Pädagogischen Cloud Infrastruktur (PCI) erfüllt sind.

Grundlage bildet eine standardisierte Checkliste, mit der die fachlichen und technischen Anforderungen der Anwendung überprüft werden. Ziel ist es, die Eignung der Anwendung für den Betrieb in der PCI systematisch zu bewerten.
Ergänzend dazu führen die PCI-Experten einen PCI-Readiness-Check durch. Dabei wird geprüft, ob die Anwendung mit den Richtlinien und technischen Möglichkeiten der PCI vereinbar ist.

Die Cloud Readiness-Checkliste wird im Rahmen des Migrationsprozesses über das PCI-Kontaktcenter bereitgestellt.

Alle Beteiligten an einem Vorhaben können sich über das Kontaktcenter mit Anfragen und Störungen an das Team der PCI wenden. Das Kontaktcenter wird über die Hotline 0800 255 322 262, täglich zwischen 9 und 17 Uhr, oder den Link zum Kontaktcenter erreicht.

Die Zugänge für Ihr Kunden-Konto wird zum Start Ihres Projekts übermittelt.

Sie haben noch kein Ländervorhaben im Prozess, interessieren sich aber dafür, auch Ihre pädagogische Anwendung, länderspezifisch oder länderübergreifend, auf die Pädagogische Cloud Infrastruktur zu migrieren?

Nehmen Sie hier mit unserem Team Migration Kontakt auf.

Rechtliche Grundlagen der Vertragsrahmenbedingungen

Die PCI-Rahmenbedingungen bilden die vertragliche Grundlage für die Nutzung der Pädagogischen Cloud-Infrastruktur (PCI).
Sie regeln die Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Parteien, insbesondere zwischen Auftraggebern, Auftragnehmern sowie weiteren beteiligten Partnern, und definieren die grundlegenden Rechte und Pflichten für den Betrieb von Anwendungen in der PCI.
Ergänzend gelten für die Phase vor dem Regelbetrieb die Nutzungsbedingungen Pilotbetrieb. Sie bilden die Grundlage für die Migration und den Betrieb von Anwendungen im Pilotstatus.
Die PCI-Rahmenbedingungen sowie die Nutzungsbedingungen Pilotbetrieb werden im Rahmen des Migrationsprozesses über das PCI-Kontaktcenter zur Verfügung gestellt.

Die PCI-Handreichung zur In-House-Fähigkeit erläutert die vergaberechtlichen Rahmenbedingungen für die Nutzung der Pädagogischen Cloud-Infrastruktur (PCI).
Sie beschreibt, unter welchen Voraussetzungen Verbundpartner und öffentliche Schulträger Leistungen der PCI im Rahmen einer Inhouse-Vergabe über die govdigital eG beziehen können, ohne ein separates Vergabeverfahren durchführen zu müssen.
Detaillierte Informationen zur Handreichung werden im Rahmen des Migrationsprozesses über das PCI-Kontaktcenter bereitgestellt.

Themen rund um die Organisation

Die PCI verfolgt das Ziel, eine länderübergreifende, cloudbasierte Betriebsplattform zu schaffen, die den spezifischen Bedürfnissen der schulischen Bildung gerecht wird. Perspektivisch soll sie sich auch zu einer Plattform für kooperativ genutzte Managed Services entwickeln, auf dem standardisierte Anwendungen im schulischen Bereich integriert bereitgestellt und entwickelt werden.

Sechs Bundesländer gestalten die PCI aktuell aktiv mit und geben die strategische Richtung vor. Das Netzwerk wächst, weitere Länder können jederzeit einsteigen.

Zum aktuellen Zeitpunkt sind sechs Länder in Form eines Steuerungsgremiums an der Entwicklung der PCI beteiligt: Berlin, Hamburg, Bremen, Hessen, Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen. Zukünftig sollen alle Länder von dem Vorhaben profitieren.

Eine gemeinsame Geschäftsstelle, die Vertreter und Vertreterinnen der Länder und die govdigital als Betreiberin der Plattform arbeiten dabei Hand in Hand.

govdigital als Betreiberin der Cloud-Plattform orchestriert den technischen Aufbau, die Migration der Länderanwendungen, die Bereitstellung von gemeinsamen Anwendungen und den Betrieb. Dabei arbeitet sie in den Prozessen mit ihren Partnern RegioIT (Technischer Betrieb) und AKDB (Service Management & User Helpdesk) sowie souveränen Cloud-Anbietern (aktuell STACKIT) eng zusammen.

Das konkrete Angebot der PCI richtet sich an die Anwendungsverantwortlichen von digitalen Bildungsangeboten in den Ländern sowie ihre Anwendungsbetreibenden (inhouse oder private Software-Unternehmen).
Die PCI stellt diesen Cloud-Raum und Infrastruktur-Services zur Verfügung, um ihre entsprechenden Anwendungen in das System der PCI zu migrieren bzw. zu integrieren. Dabei werden die Beteiligten der Länder individuell von einem technischen Team der PCI beraten und Schritt für Schritt im Prozess begleitet.

Länder, die an der PCI beteiligt sind, profitieren in dreierlei Hinsicht von der Zusammenarbeit:

  1. Gemeinsam: Die föderale Zusammenarbeit wird durch die länderübergreifenden technischen Standards und Lösungen, auf die die PCI setzt, erleichtert. Hierdurch wird auch die Kompatibilität der Anwendungen im Sinne einer schlüssigen Architektur erhöht.
  2. Souverän: Darüber hinaus behalten die Länder die volle Datensouveränität, da die PCI als Betriebsplattform auf der Infrastruktur von Rechenzentren in Deutschland aufbaut.
  3. Wirtschaftlich: Die PCI bündelt Investitionen in eine gemeinsame Betriebsplattform, wodurch die Wirtschaftlichkeit des Angebots erhöht wird. Hinzu kommt, dass Anwendungen zukünftig allen Ländern bereitgestellt werden können, wodurch weitere Skaleneffekte zu erwarten sind.

Träger des Projekts Pädagogische Cloud Infrastruktur sind die sechs Bundesländer Berlin, Bremen, Hamburg, Hessen, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz. Es wird mit Mitteln des Bundesförderprogramms DigitalPakt Schule (DPS) gefördert.

Die PCI ist die Cloud-Infrastruktur des Bildungsbereichs. Doch was heißt das? Zum jetzigen Zeitpunkt können sämtliche Anwendungen für Bildung und Unterricht auf der PCI betrieben werden, darunter insbesondere Lehr- und Lernanwendungen. Aber auch Anwendungen der Schulorganisation und Schulverwaltung können prinzipiell auf der Pädagogischen Cloud Infrastruktur betrieben werden. Für nähere Informationen steht das PCI-Team zur Verfügung. Weitere Informationen können über die gewohnten Kontaktwege angefordert werden.

Der Betrieb der PCI wird zentral gemanagt, die Nutzung erfolgt dezentral in klar getrennten Bereichen.

  • Gemeinsame Plattform statt Einzellösungen
  • Zentraler Betrieb, dezentrale Nutzung
  • Klare Trennung durch Namespaces pro Kunde

Unsere Kunden müssen sich nicht um Wartung und Betrieb der gesamten Plattform kümmern.

Die PCI übernimmt u.a. den Clusterbetrieb, Sicherheit, Monitoring oder die Netzwerk-Grundfunktionen. Die Kunden konzentrieren sich auf den fachlichen Anwendungsbetrieb.

So sinkt der Betriebsaufwand für die einzelnen Anwendungen, während Sicherheit, Standards und Skalierbarkeit zentral sichergestellt werden.

Alle Details finden Sie in der technischen Beschreibung des Namespace-as-a-Service.

Neu in der PCI?

Für Organisationen ohne bestehendes Migrationsvorhaben steht das PCI-Team für erste Abstimmungen und zur Einordnung des weiteren Vorgehens zur Verfügung.

Der Zugang zum PCI Kontaktcenter wird im Rahmen eines aktiven Vorhabens bereitgestellt und ist anschließend über den entsprechenden Button auf dieser Seite erreichbar.

 

Die allgemeine Vorstellung des Vorhabens „Pädagogische Cloud Infrastruktur“ bietet der Webauftritt von pci.schule.